Foodblogbilanz 2019

Foodblogbilanz 2019

In diesem Jahr möchte ich mal wieder einen Blick zurückwerfen. Schauen was war und schauen wohin es gehen soll. Ganz unverfänglich ohne große Vorsätze, dafür beladen mit Ideen, Inspiration und Hoffnungen. Daher bin ich gerne mal wieder bei der Foodblogbilanz dabei, die in diesem Jahr von Sabrina und Steffen vom Blog Feed me up before you go-go ausgerichtet wird. Alle Beiträge findet ihr in ihrem heutigen Beitrag [KLICK].

Was war 2019 dein erfolgreichster Blogartikel?

Er hält sich seit 2017 hartnäckig auf Platz eins und lässt sich so schnell offenbar nicht vom Thron stürzen: der Spekulatius-Käsekuchen [KLICK] ist mit Abstand euer Favorit unter all den ca. 500 Rezepten. Vielleicht schaffe ich es in diesem Jahr, euch von einem meiner veganen Rezepte so zu begeistern. Das würde mich sehr freuen. Immerhin ist der Apfel-Zimt-Crumble [KLICK] einfach vegan zu backen und auf Platz zwei eurer liebsten Blogrezepte.

Spekulatius-Käsekuchen

Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Dazu gehört das Rezept für Tofu in Haferflockenkruste auf Reisnudeln mit Wokgemüse [KLICK]. Dieses Gericht habe ich in einem kleinen vietnamesischen Restaurant gegessen und musste es einfach nachkochen. Das Ergebnis ist super geworden und ich kann es euch nur wärmstens empfehlen.

Tofu in Haferflockenkruste auf Reisnudeln mit Wokgemüse

Der zweite Artikel ist der über meine plastikfreie(ere) Zeit [KLICK], wie weit ich bin, welche Baustellen ich angegangen bin und welche ich noch angehen möchte. Das Thema ist mir persönlich sehr wichtig und wird auch im neuen Jahr seinen Platz hier haben. Vielleicht sogar etwas ausgeprägter als es bisher der Fall gewesen ist.

Mein dritter Artikel ist das Rezept für den veganen Rhabarber-Käsekuchen [KLICK]. Endlich ein gutes Rezept für herrlich cremigen und oberleckeren veganen Käsekuchen! Auch meine Kollegen konnte ich von meinem Käsekuchen überzeugen, scheint also gar nicht mal so schlecht zu sein. 😉

Rhabarber-Käsekuchen

Und welche drei vier aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Da wäre der Hofhun-Blog den ich generell sehr gerne lese. Ingmar schreibt über seine landwirtschaftliche Arbeit, regt zum Nachdenken an und schaut immer wieder über seinen Tellerrand. Gerade sein Artikel “Verzicht: Der beste Weg zu mehr Tierwohl” [KLICK] hat mir in diesem Jahr sehr gut gefallen. Absolut lesenswert!

Was Susann und Yannic vom Blog Krautkopf in den letzten zwei Jahren auf die Beine gestellt haben finde ich mehr als beachtlich. Sie kauften sich ein Siedlerhaus und renovierten dieses, dazu gehört auch ein toller Garten, den sie anlegten und bewirtschaften. In der Rubrik “Garten” [KLICK] sind alle Beiträge zu finden. Da ich mich im neuen Jahr wieder voll und ganz in die Gartenarbeit stürzen kann (endlich!) hat mich der Artikel “Selbstversorgung aus dem Gemüsegarten” [KLICK] am meisten interessiert und zum Nachdenken angeregt.

Der Artikel von Mehr als Grünzeug stammt zwar aus dem Jahr 2018, doch ich habe ihn in diesem Jahr bereits mehrfach gelesen. Denn obwohl er bereits etwas über ein Jahr alt ist, stimmen Fakten, Wahrnehmungen und Anregungen immer noch. Jenni’s Worte treffen dort wo sie treffen sollen und regen zum Nachdenken und Ändern an und sind sehr inspirierend. So soll es sein, daher finde ich ihren Artikel “…und irgendwie ist es doch nicht deine Entscheidung, wie du lebst” [KLICK] absolut lesenswert.

Ein kulinarischer wie auch geschichtlicher Artikel stammt aus der Feder von Jankes*Soulfood. In ihrem Beitrag “Vom Altvatergebirge nach Mittelhessen: Hochzeitsküchlein” [KLICK] thematisiert sie die Vertreibung aus dem Sudetenland und verwebt darin das Rezept für Hochzeitsküchlein. Der Artikel hat mich sehr berührt und ich finde es grandios wie Janke die Geschichte eines Rezeptes ergründet.

Welches der Rezepte, die du 2019 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Vorab muss ich gestehen, dass die meisten Rezepte nur einmal im Jahr auf dem Teller landen. Das liegt zum einen daran, dass ich euch regelmäßig(er) mit neuen Rezepte versorgen möchte und zum anderen daran, dass ich einfach unwahrscheinlich viel ausprobieren möchte. Daher ist es eher selten, dass ein Gericht vom Blog ein zweites Mal im gleichen Jahr zubereitet wird. Doch dieses Jahr haben es direkt sechs Rezepte öfter auf die Teller geschafft. Das macht mich ein wenig stolz. Die Rezepte sind nach Erscheinungsdatum sortiert, nicht danach wie oft ich sie gekocht/gebacken habe.

Vegane Crêpe? War schon immer kein Problem, doch nach Einzug unseres Crêpe-Maker (danke an mein Müttchen an dieser Stelle!) haben wir schon öfter Crêpe gemacht als sonst. Geht damit auch einfach superschnell und ist so simpel. Das Rezept findet ihr hier [KLICK].

vegane Crépe

Wer vorplant, hat später was davon! So konnte ich die leckeren Schupfnudeln mit Spitzkohl [KLICK] direkt zweimal verputzen. Denn Schupfnudeln lassen sich hervorragend einfrieren.

Schupfnudeln mit Spitzkohl

Gutes für die Seele habe ich in diesem Jahr öfter mal gebraucht. Klar, dass die veganen Mac’n’Cheese [KLICK] mit Blumenkohl nicht nur ein, zwei oder dreimal gekocht wurden. Also wenn ich mich für ein Rezept entscheiden müsste, wäre es gewiss dieses hier.

vegane Mac'n'Cheese

Nachdem das Rezept für den veganen Zwiebelkuchen [KLICK] online ging, kam direkt die erste Bestellung an. Wenn die Schwiegereltern zu Besuch kommen, soll es zum Abendessen doch bitte den Zwiebelkuchen geben. Kein Problem, das lass ich mir nicht zweimal sagen und so landete auch der Zwiebelkuchen ein zweites Mal auf unseren Tellern.

veganer Zwiebelkuchen

Ein Kuchen, der es sogar dreimal in den Backofen geschafft hat, ist mein Blaubeer-Zitronen-Gugelhupf [KLICK]. Wunderbar fluffig und so simpel in der Zubereitung.

Blaubeer-Zitronen-Gugelhupf

Und gerade im Winter gab es den gerösteten Rosenkohl [KLICK] des Öfteren. Schnell zubereitet und einfach lecker, perfekt für den Feierabend und stressigere Zeiten.

gerösteter Rosenkohl

Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2019 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

In diesem Jahr hatte ich wieder schwer mit mir zu kämpfen, was die Blogunlust anging. Erst bin ich schwer ins Jahr gestartet, nach dem Urlaub hatte ich dann auch wieder einen Durchhänger. Doch zum Ende des Jahres wurde ich produktiver, bin aus meiner Blase ausgebrochen und habe wieder angefangen, den Blog als Hobby zu betrachten. Mit diesem Hintergedanken machte es mir auch wieder Spaß und ich merkte auch direkt an den Klickzahlen und der häufiger kommenden Kommentare in den Sozialen Netzwerken und auch hier auf dem Blog, dass euch gefällt, was ich mache. Dafür möchte ich kurz Danke sagen, denn ohne Interaktion macht das Ganze hier überhaupt keinen Spaß! Ich weiß, dass es auch an mir liegt, keine Frage, daher habe ich mir für nächstes Jahr ein paar Ideen notiert, mit denen ich die Interaktion mit euch fördern möchte. Es wird das ein oder andere Mal auch etwas persönlicher werden, da ich merke, dass euch solche Beiträge durchaus interessieren. Ich bin gespannt und hoffe ihr seid es ebenfalls.

Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

In diesem Jahr habe ich eine neue Rubrik ins Leben gerufen: Rezeptklassiker vegan [KLICK]. In dieser stellte ich bereits 30 Rezepte vor und möchte euch mit jedem davon zeigen, dass eine vegane Ernährung weder einseitig, langweilig noch unausgewogen ist. Außerdem zeigt sie euch, dass ein Sprung über seine eigenen Grenzen gar nicht mal so schlecht ist. Durch die Rubrik habe ich mich mit traditionelleren Rezepte beschäftigt und einige neue Zubereitsungsmethoden in Augenschein genommen. Daneben waren verschiedenste Pilze in diesem Jahr eine sehr häufig verwendete Zutat. Umso mehr freue ich mich darauf, im nächsten Jahr Pilze im Wald zu sammeln und zuzubereiten. Keine Sorge, ich mache vorher einen Kurs. 😉

Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

Meine Google-Performance ist nicht so prickelnd und man findet das Möhreneck eher selten über die Suche. Daher habe ich auch keine Suchbegriffe, über die Besucher auf meine Seite kommen. Dennoch hatte ich allein im Dezember (vermutlich über die Adventskalender-Aktion) 12.000 neue Besucher im Möhreneck. Hallo ihr alle. 🙂

Was wünschst du dir und deinem Blog für 2020?

Wie ich oben bereits geschrieben habe, möchte ich die Interaktion mit euch mehr fördern. Ich werde etwas mehr aus dem Nähkästchen plaudern und von Begegnungen und Erlebnissen berichten und freue mich auf den Austausch mit euch. Ich habe einige Beiträge in Planung, die sich intensiver mit nachhaltigen Themen befassen über die ich mit euch diskutieren möchte um neue Denkanstöße zu erhalten und zu geben. Daneben arbeite ich seit ungefähr 3 Monaten an einer neuen Kategorie, die ich euch im Januar vorstellen werde und kontinuierlich weiter befülle. Hier seid ihr dann ebenfalls gefragt. 😉

Ich freue mich auf das neue Jahr und hoffe, ihr bleibt dem Möhreneck treu und schaut immer wieder hier vorbei. Danke für eure Unterstützung, eure Kommentare und eure Denkanstöße in diesem Jahr.

Macht es euch schön ♥
Nadine

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12 Kommentare

  • Antworten
    Maple
    31. Dezember 2019 at 9:57

    Ich lese dich sehr gerne und hoffe nicht dass dich die Blogunlust 2020 wieder ergreift!
    Grüße Maple

    • Antworten
      nadine
      31. Dezember 2019 at 15:39

      Ich danke dir für deinen lieben Kommentar Maple!
      Die Blogunlust kann gerne wegbleiben. 🙂

  • Antworten
    Foodblogbilanz 2019 – magentratzerl.de
    31. Dezember 2019 at 11:01

    […] Möhreneck […]

  • Antworten
    Ulrike
    31. Dezember 2019 at 11:29

    Ich wünsche dir ein glückliches, gesundes, erfolgreiches, zufriedenes und allseits leckeres neues Jahr 2020!

    Und dann möchte ich mich bei dir für die unermüdliche Zusammenstellung der ebooks für Saisonal schmeckt’s besser danken.

    • Antworten
      nadine
      31. Dezember 2019 at 15:39

      Danke dir Ulrike, das wünsche ich dir ebenfalls! 🙂
      Und sehr gerne – freue mich schon auf das nächste Jahr und unseren Saisonkalender.

  • Antworten
    Sabrina
    31. Dezember 2019 at 15:19

    Ahhh, danke für die Erinnerung – die veganen Mac’n’Cheese wollte ich unbedingt noch ausprobieren. Im nächsten Jahr dann. 🙂
    Liebe Grüße und komm gut ins neue Jahr
    Sabrina (und Steffen)

    • Antworten
      nadine
      31. Dezember 2019 at 15:40

      Dann wünsche ich euch jetzt schon einmal einen guten Appetit. 🙂
      Euch auch einen guten Start ins neue Jahr.

  • Antworten
    Auld Lang Syne – Vive la réduction!
    31. Dezember 2019 at 17:31

    […] Schöner Tag noch Danielas Foodblog Unter Freunden Dental-Food Elbcuisine Sanddorn & Seegras Möhreneck Happy plate Jessis Schlemmerkitchen Gekleckert Die Küche brennt Evchenkocht Feines Gemüse […]

  • Antworten
    Jahresrückblick #Foodblogbilanz2019 - kuechenlatein.com
    31. Dezember 2019 at 19:08

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  • Antworten
    Foodblogbilanz 2019 - Ninamanie
    1. Januar 2020 at 9:37

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