Pumpkin Pie mit
Schokoladen-Espresso-Sirup
{Calendar of Ingredients}

Kennt ihr das, wenn ihr schon immer mal etwas machen wolltet und dann kommt ihr endlich dazu? Diese Freude darüber ist einfach toll! So ging es mir nämlich mit dieser Pumpkin Pie. Also nicht speziell mit dieser, aber generell mit Pumpkin Pie. Seit ich vor Jaaaaaahren Harry Potter gelesen habe, wollte ich sie unbedingt mal ausprobieren. Und nun, viele Jahre später, komme ich endlich dazu!

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Aber so wirklich klassisch wurde die Pie nicht, aber was solls. Ein bisschen Schokolade hier und ein bisschen Espresso da, hat noch niemandem geschadet. So bekam meine Pumpkin Pie noch einen köstlichen Sirup als Zugabe und passte damit perfekt zu den drei Zutaten des Calendar of Ingredients. Da ich meinen kleinen Brenner so gerne mag, bekam sie noch eine dünne Karamellkruste aus braunem Zucker – hach, ich schwelge immer noch in köstlicher Erinnerung. Wobei ich auch gestehen muss, dass so ein Kürbiskuchen erst einmal gewöhnungsbedürft ist. Aber ein Stückchen und dann seid ihr sicherlich auch überzeugt davon. Und nun genug der Worte, hier kommt das Rezept!

Rezept für eine 35 x 11 cm Form*:

Teig:
175 g Dinkelmehl (Typ 630)
1 Prise Salz
1 Tl Zucker
95 g kalte Butter
60 ml eiskaltes Wasser

Füllung:
300 g Kürbispüree (ich habe Hookaido verwendet)
90 g Rohrzucker
1 TL gemahlenen Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
2 Eier
150 g Frischkäse

Sirup:
150 g Rohrzucker
60 ml frisch gebrühter Espresso
25 ml Wasser
25 g Kakao
15 g Zartbitter Schokolade
1 Prise Salz
Mark einer halben Vanilleschote

2-3 El braunen Rohrzucker für die Karamellkruste

Zubereitung:

Den Sirup könnt ihr schon einige Tage vor Gebrauch zubereiten. Dazu alle Zutaten in einen hohen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Den Sirup in eine sterilisierte Flasche gießen und direkt verschließen. Im Kühlschrank hält sich der Sirup so einige Wochen.

Für den Pie Teig, das Mehl mit Salz und Zucker mischen. Die kalte Butter in Stücken hinzu geben und rasch vermengen. Es entsteht ein krümeliger Teig. Nun das eiskalte Wasser zügig einarbeiten. Den Teig flach drücken und abgedeckt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Nach der Kühlzeit, den Teigfladen direkt in eine gefettete Form legen und darin verteilen. Am Rand großzügig nach oben ziehen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und die Form für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Währenddessen kann die Füllung vorbereitet werden. Dazu das Fleisch aus dem Kürbis lösen und pürieren. Das Püree mit Zucker und Gewürzen vermischen. Die Eier einzeln unterrühren und zum Schluss den Frischkäse unterrühren. Die Masse sollte schön cremig werden. Die Füllung nun in die vorbereitete Form gießen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 °C braucht die Pie 50-60 Minuten. Deckt sie eventuell mit etwas Alufolie ab, damit sie nicht zu dunkel wird. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Optional: Kurz vorm Servieren mit etwas braunen Rohrzucker bestreuen und karamellisieren. Mit dem Schokoladen-Espresso-Sirup servieren.

Bei Instagram fand am Sonntag mal wieder eine Synchronaktion statt. So konnte ich mit vielen anderen Bloggern meine Pumpkin Pie backen. 🙂 Ihr solltet unbedingt mal unter dem Hashtag #synchrontartes vorbeischauen [KLICK] – dort gibt es eine Übersicht aller Beiträge und Teilnehmer/innen.

Macht es euch schön ♥
Nadine

* Amazon-Affiliatelink – genaueres dazu findet ihr in der Sidebar
Sirup abgewandelt aus dem kleinen Kuriositätenladen

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2 Kommentare

  • Antworten
    Franzi
    20. Oktober 2016 at 21:03

    Liebe Nadine,
    mmh, sieht die Tarte lecker aus! Ich habe irgendwie eine Schwäche für diese rechteckigen Tarteformen 😉 – du auch?
    Ich hoffe, ich kann noch beim CoI teilnehmen – ich habe gestern nämlich ein Kaffee-Schokoladen-Törtchen gebacken – es war soo schön – dann wollte ich die Fotos machen und bin an den Stuhl gestoßen, an den ein Holzbrett gelehnt war. Das Holzbrett fällt auf das Törtchen, das Törtchen kippt von der Etagere auf den Tisch -> Matschepampe -> Franzi weint 🙁
    Das einzig Gute ist, dass das Törtchen, nein, der Creme-Boden-Haufen in Tortenform, noch essbar ist und auch lecker schmeckt. ich glaube, ich muss das Törtchen zur psychologischen Aufarbeitung dieses Desasters ganz bald wieder backen – vielleicht schaffe ich es noch im Oktober… ?!
    Liebe Grüße, Franzi

    • Antworten
      nadine
      21. Oktober 2016 at 15:24

      Liebe Franzi,
      das klingt nach einem absoluten Horror-Szenario das mir schon öfter mal passiert ist. Lass den Kopf nicht hängen, sollte es diesen Monat mal nichts werden. Dafür wird es im nächsten Monat umso besser. 🙂

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