Donauwelle

Donauwelle

Der Lieblingsmensch hat sich zum Geburtstag seinen Lieblingskuchen gewünscht. Solch einen Wunsch kann ich selbstverständlich nicht abschlagen und habe, ganz uneigennützig versteht sich, für seinen Geburtstag eine Donauwelle gebacken. Dieser Klassiker ist für mich nicht vom Kuchenteller wegzudenken, daher musste er schleunigst in der veganen Variante getestet werden. Dies ist nun die dritte Donauwelle nach diesem Rezept und das erste Mal, dass ich die Chance hatte, sie zu fotografieren. Doch hinter mir stand bereits der Herr mit scharrenden Füßen und wollte unbedingt sein Geburtstagskuchenstück vernaschen. Damit ihr nun auch ganz schnell an ein Stückchen der köstlich veganen Donauwelle kommt, gibt es nun das Rezept für euch.

Donauwelle

Rezept für 1 Blech (28 cm x 18 cm) Donauwelle:

heller Boden:
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
500 ml Wasser (Sprudelwasser macht den Teig fluffiger)
8 El Rapsöl*
450 g Dinkelmehl, Typ 630

dunkler Boden:
100 g Zucker
1 Tl Vanillezucker
250 ml Wasser (Sprudelwasser macht den Teig fluffiger)
6 El Rapsöl
225 g Dinkelmehl, Typ 630
3 EL Backkakao*

1/2 Glas Schattenmorellen

Buttercreme:
Vanillepudding nach diesem Rezept [KLICK]
250 g pflanzliche Butter (z.B. Alsan-Bio)

Glasur:
400 g Zartbitterkuvertüre*
1 TL Rapsöl

Zubereitung:

Für den hellen Boden den Zucker und Vanillezucker mit Wasser und Öl verrühren. Das Mehl nach und nach unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Das Backblech mit Backpapier auslegen und den hellen Teig gleichmäßig darauf verteilen. Nun den dunklen Teig anrühren. Dazu so vorgehen wie beim hellen Boden, allerdings im letzten Schritt noch Backkakao zufügen. Den dunklen Teig auf den hellen Teig streichen.

Die Kirschen abtropfen lassen. Mit etwas Abstand werden die Kirschen nun auf den Kuchen verteilt. Drückt sie etwas an, damit sie im Boden versinken und die typische Welle erzeugen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 °C für ungefähr 40 Minuten backen. Macht eine Stäbchenprobe, bevor ihr die Donauwelle aus dem Ofen holt.

Während der Kuchen im Ofen ist, kann bereits die Buttercreme zubereitet werden. Kocht dazu den Vanillepudding nach dieser Anleitung [KLICK] und lasst ihn auf Zimmertemperatur abkühlen. Bei einer Buttercreme ist zu beachten, dass sowohl Pudding als auch Butter die gleiche Temperatur haben, damit die Creme nicht ausflockt. Nehmt die Butter demnach auch zeitnah aus dem Kühlschrank. Zuerst wird nun die Butter geschlagen, dann wird nach und nach der Pudding, unter Rühren, zugegeben. Rührt so lange, bis eine schöne Buttercreme entstanden ist.

Sobald der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, kann die Buttercreme auf dem Boden verteilt werden. Ich bin dabei immer sehr großzügig, da ich Buttercreme total gerne esse. Jedem bleibt natürlich selbst überlassen, wie dick er die Buttercreme aufträgt. Zum Schluss kommt noch die Glasur für die Donauwelle an die Reihe. Dazu die Zartbitterkuvertüre in einem Dampfbad schmelzen und mit etwas Rapsöl verrühren. Die glänzende Schokoladenglasur etwas abkühlen lassen und vorsichtig auf dem Kuchen verteilen. Kurz antrocknen lassen, dann mit einer Gabel die Wellen in die Schokolade ziehen. Die Glasur festwerden lassen und dann den Kuchen direkt servieren.

Donauwelle

Macht es euch schön ♥
Nadine

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