weihnachtlicher Rotweinkuchen

Endlich! Das denkt sich wahrscheinlich der weihnachtliche Rotweinkuchen, denn er musste nun drei mal gebacken werden. Beim ersten Mal war es ein Test wie er mit den Gewürzen schmeckt, damit ich keinen an der Weihnachtsfeier vergifte. Beim zweiten Mal, wurde er für die Weihnachtsfeier gebacken. Doch wir waren leider schon recht spät dran und die Bilder konnten nicht mehr gemacht werden. Also backte ich ihn ein drittes Mal für unser Adventskaffeekränzchen bei meiner Mutti und schaffte es dann auch ihn zu fotografieren!

Wobei das auch wieder ein riskanter Weg war. Da ich keinen Puderzucker mehr im Hause hatte, musste ich mit dem gebackenen Kuchen, einer angebrochenen Flasche Rotwein und dem restlichen Gedöns zu meiner Mutti düsen. Dabei wäre ich beinah auf den Kuchen getreten und Herr Pie hätte ihn mir beinah aus der Hand geschlagen. Aber wie ihr auf den Bildern sehen könnt, hat es der Kuchen geschafft. 😉

Und es war mir wichtig euch das Rezept noch zu zeigen, denn für mich gehört Rotweinkuchen zur Weihnachtszeit ebenso dazu wie Lebkuchen & Spekulatius! Wobei man so einen leckeren Rotweinkuchen zu jeder Zeit essen könnte, er schmeckt einfach immer. Das “normale” Rotweinkuchen Rezept ist natürlich auch sehr lecker, doch mit einigen zusätzlichen Gewürzen, passt er einfach perfekt in die Weihnachtszeit, also noch perfekter als sowieso schon.

Rezept für eine große Gugelhupfform:
Teig:
250 g Butter
150 g Zucker
4 Eier
275 g Mehl
1 Tl Backpulver
1 El Kakao
1 El Zimt
1 Tl Anis
1 Tl Kardamom
1/2 Tl gemahlene Nelke
130 ml trockenen Rotwein
100 g Schokostreusel

Glasur:
etwas Rotwein
Puderzucker

Zubereitung:
Die weiche Butter aufschlagen und mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl mit Backpulver, Kakao und den Gewürzen mischen. Den Rotwein abmessen und abwechselnd mit der Mehlmischung zum Teig geben. Zum Schluss die Schokostreusel mit dem Teigschaber unterheben.
Die Gugelhupfform sehr gut einfetten. Den fertigen Teig einfüllen und im vorgeheizten Backofen bei 170 °C für ungefähr 60 Minuten backen. Bevor ihr den Kuchen herausholt, macht die Stäbchenprobe. Ist er fertig, holt ihn heraus und lasst ihn etwas in der Form abkühlen. Stülpt ihn dann auf ein Kuchengitter.
Wer möchte, kann aus Puderzucker und etwas Rotwein eine dickflüssige Glasur anrühren. Natürlich geht auch geschmolzene Schokolade oder Puderzucker. Der Kuchen wird, egal wie, fantastisch schmecken. 😉

Macht es euch schön ♥
Nadine

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2 Kommentare

  • Antworten
    Irmi
    22. Dezember 2015 at 8:37

    Liebste Nadine,
    der Kuchen sieht toll aus, trotz der Missgeschicke. Werde ich in meine Nachkochliste aufnehmen.
    Ich wünsche ein frohes Weihnachtsfest und das Beste für 2016 für dich und deine Familie
    Irmi

    • Antworten
      nadine
      22. Dezember 2015 at 9:03

      Danke dir liebe Irmi, das freut mich sehr. 🙂
      Dir und deinen Lieben wünsche ich ebenfalls ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.

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