Vanillepudding mit Schokosauce

Hallo ihr Lieben,
heute habe ich mal wieder eine Buchvorstellung für euch – immerhin warten noch so ein paar darauf vorgestellt zu werden. Wenn ihr möchtet, könnt ihr jetzt auch in meinem Bücherregal schauen, welche Bücher noch ausstehen. 🙂
Heute ist aber ersteinmal das Buch “Pudding” von Jaqueline Böttcher an der Reihe.

Buch “Pudding” mit 6 Puddingförmchen*
6,99 €
Seitenanzahl: 62
ISBN: 978-3-8094-2964-7

Pudding ist eine feine Sache! Schon früher habe ich es geliebt den Kochlöffel mit dem noch warmen Pudding abzulecken und den Topf auszuschlecken. Sooo gut!! Aber bisher habe ich noch nie, wirklich noch NIE in meinem Leben Pudding selbst gekocht. So fertigen aus der Packung habe ich schon oft gekocht, aber ihn selbst auch anzurühren fehlte mir der Mut. Bis ich vom Bassermann Verlag das Buch inklusive Förmchen geschickt bekommen habe!

Das Buch ist in unterschiedliche Kapitel unterteilt und dadurch sehr übersichtlich. Vorweg gibt es interessante Tipps und Tricks die man beim Puddingkochen beachten sollte. Daneben noch eine Übersicht leckerer Puddingsaucen – die habe ich natürlich auch direkt ausprobiert 😉 Dann folgen noch zwei weitere Kapitel: “Lieblinge & Neuentdeckte” und “Fruchtig & Knusprig”.

Unter “Lieblinge & Neuentdeckte” findet man neben dem klassichen Vanille- und Schokopudding auch leckere Grieß- und Karamellvariationen und etwas das ich unbedingt noch probieren möchte: Chaipudding! Im Kapitel “Fruchtig & Knusprig” werden dann zu den Grundrezepten feine Leckereien gemixt. Zitronen-Frischkäse Pudding und Blaubeer-Vanille Pudding sind nur zwei von den total lecker aussehenden fruchtigen Varianten die ich auf jeden Fall noch testen möchte.
Für den Anfang habe ich den Standart Vanillepudding gekocht. Zum einen, weil ich Vanillepudding total gerne esse und zum anderen, weil ich damit einen direkten Vergleich zum Packungspudding habe – mein Fazit findet ihr nach dem Rezept!

Rezept für 4 Förmchen:
Pudding:
4 El Speisestärke
500 ml Milch
Mark einer Vanilleschote
3 El Zucker
10 g Butter
1 Prise Salz

Sauce:
1 El Speisestärke
4 El Kakaopulver
500 ml Milch
3 El Zucker
1 Prise Salz

Zubereitung:
Die Puddingförmchen mit dem kleinen Decker verschließen und halt ausspülen. Die Stärke mit 6 El der Milch glatt rühren. Die Vanilleschote aufschneiden und das Mark auskratzen. Die Milch mit Zucker, Butter, Salz, Schote und dem Mark bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Nehmt den Topf vom Herd und rührt die Stärke mit einem Schneebesen ein. Stellt den Topf wieder auf die Herdplatte und lasst den Pudding noch mindestens 1 Minuten, unter rühren, köcheln. Nehmt den Topf vom Herd und entfernt die Vanilleschote. Gießt den noch heißen Pudding in die Förmchen. Lasst den Pudding auskühlen, bis sich eine Haut gebildet hat. Dann verschließt ihr die Förmchen mit dem großen Deckel und stellt ihn mindestens vier Stunden in den Kühlschrank.

Für die Sauce die Stärke mit dem Kakaopulver mischen und mit 5 El der Milch glatt verrühren. Die übrige Milch mit Zucker und Salz zum Kochen bringen. Die angerührte Stärke mit einem Schneebesen einrühren und kurz aufkochen. Die fertige Sauce in ein Gefäß gießen und abkühlen lassen.
Um den Pudding zu servieren, einfach den großen Deckel entfernen und auf einen kleinen Teller stürzen. Das kleine Deckelchen öffnen und den Pudding herausgleiten lassen. Die Schokosauce darüber gießen und genießen!

Ich fand die Sauce etwas zu dickflüssig und würde beim nächsten mal lediglich 2 El Kakao nehmen. Saucen sind für mich flüssig 🙂 Der Pudding war super lecker – aber etwas wabbeliger als der Päckchen Pudding. Der Vorteil vom selbst hergestellten Pudding: Ohne Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Konservierungsstoffe! Es dauert nicht mal länger, denn warm kann man diesen Pudding auch essen. Nachteil…mmmh… ich weiß nicht so recht. Da fällt mir, wenn ich ehrlich bin, keiner ein!

Ich wünsche euch eine schöne Woche.
süße Grüße,
Nadine

Aus Pudding von Jacqueline Böttcher (Bassermann Verlag)

*Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Das könnte Dich auch interessieren

Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar