{Blogliebe} mit
Law of Baking

Ihr Lieben, heute möchte ich euch wieder mal einen Blog vorstellen! Der erste männliche Blogger in meiner Blogliebe-Reihe ist Kevin von Law of Baking. Er hat einen super schönen Back-Blog mit tollen Bildern, grandiosen Rezepten und allerlei hilfreichen Tipps & Tricks wie auch ihr ein so toller Kuchenbäcker werden könnt. Getoppt wird das ganze von herzlichen, witzigen und spannenden Geschichten aus seinem Leben als Jura Student. Allein seine “Über mich” Seite sprengt den Rahmen und hat mich mitgerissen – Cookies > Cupcakes mein Lieber! 🙂

Lieber Kevin, du bist mit deinem Blog „Law of baking“ der erste männliche Blogger in meiner Blogliebe Reihe. Euch gibt es leider viel zu selten, denn ich finde kochende und vor allem backende Männer einfach mega!
Dein Blog dreht sich rund um die Begeisterung des Backens, die spürt man bei dir in jeder Zeile und in jedem Bild. Wie bist du zum Backen gekommen?
Zum Backen ‚gekommen‘ bin ich eigentlich vor 3 Jahren. Ich hab‘ eigentlich schon immer lieber Süß als Salzig gegessen (Obwohl die beiden in Kombination einfach himmlisch sind) und meine Mutter ist jetzt nicht die Person, die sich sehr für das Backen begeistern lässt. Auf Grund dann von Ernährungsumstellung und das man eben überall hörte, dass Selbermachen besser ist, als kaufen, habe ich dann angefangen mit einfachen Rezepten wie Muffins und Brownies. Das Ganze hat sich dann eigentlich recht schnell zu einer Leidenschaft und zu einem großen Teil meiner Freizeitgestaltung entwickelt. Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen und vor allem neuen Aufgaben, die ich dann bewältigen kann und dabei etwas Leckeres rauskommt.

Was hat dich dazu motiviert deinen Blog zu starten?
Eigentlich das Gleiche, wie bei den meisten. Man hat eben ständig stolz seine Kreationen auf der privaten Facebook Pinnwand veröffentlicht und die Leute haben dann immer mehr nach den Rezepten gefragt. Da ich Foodblogs ja schon länger lese (wenn auch still und heimlich ohne einen Kommentar zu hinterlassen), dachte ich mir: So! Das ist jetzt das, was ich auch machen will und damit der Welt da draußen eine Möglichkeit biete, meine Rezepte ganz einfach nach zu machen. Am Anfang denkt man sich dann wahrscheinlich, dass es sowieso niemand lesen wird, da es eh schon genügend andere Blogger gibt, die über das Gleiche schreiben. Aber als dann der erste Kommentar zu einem Beitrag kam, wurde ich so motiviert und man sieht, dass es heute einige Verbesserungen zu damals gibt.

Amaretto Schoko Eis und Schokowaffeln 1

Dessertkombination zum Dahinschmelzen – Amaretto Schoko Eis mit Schokowaffeln

Worauf können sich deine Leser gefasst machen, wenn sie einen deiner Beiträge lesen?
Zuerst einmal eine Bilderflut. Ich kann einfach nicht anders. Ich muss jeden Winkel einfangen und den auch richtig präsentieren. Quasi dem Gebackenem seinen Respekt zollen. Und dann natürlich ein (für die meisten hoffentlich) einfaches Rezept, dass ich genau beschreibe und mit Tipps versehe, was man anders machen könnte oder warum dies genau so gemacht werden muss. Natürlich ist bei jedem Beitrag auch eine nette Geschichte dabei. Manchmal recht Privat, wo ich mir das dann doch zwei Mal überlege, ob ich es ins Internet hinausschieße und dann auch wieder recht Verallgemeinertes (ist dies ein Deutsches Wort?!?). Wenn man Glück hat (oder Pech) auch den ein oder anderen Rechtschreib- oder Formulierungsfehler. Ich bin nicht so wirklich eine helle Leuchte was Texte schreiben betrifft. Zugegeben habe ich meinen Abschluss in Deutsch nur so mit knapper Punktzahl bekommen.

Ich glaube das Wort gibt es auch bei uns – ich kenn es zumindest. 😉
Du studierst Jura – dein Blogname scheint sich damit eigentlich flott zu erschließen. Dennoch: Wie bist du darauf gekommen?
Da gibt es eigentlich nicht wirklich viel Background-Story. Ich wollte einen Namen in Englisch, der ‚Law‘ und ‚Baking‘ beinhaltet. Die Präposition in der Mitte hat sich fast von alleine hinzu geschummelt.

Zwetschgen Mandel Tarte 3

Zwetschgen Mandel Tarte

Heidelbeer Scones 6

Heidelbeer Scones

Hast du ein absolutes Lieblingsutensil in deiner Küche?
Momentan bin ich ja frisch verliebt in meine neueste Errungenschaft: Meine Kitchen Aid Artisan. Sie ist der Nachfolger meiner alten Kennwood, die mir im Prinzip nur graue Haare beschert hat, nachdem die ersten Gebrechen angefangen haben. Deswegen wurde danach etwas Anständiges und ‚schweres‘ in die Küche gestellt. Ganz ehrlich: Ich würde sie nicht mehr missen wollen. Wenn ich die Kitchen Aid jedoch nicht in der Küche hätte, würde ich sagen, dass mein Lieblingsutensil eindeutig ein Eisportionierer ist. Damit kann man so schön Keksteig für Cookies portionieren, Muffinteig in die Förmchen füllen und natürlich Eis in schöne Kugeln formen.

Gibt es einen Konditor/eine Konditorin von dem/der du dich regelmäßig inspirieren oder begeistern lässt?
Da gibt es keine spezifische Person in der Backbranche, die mich inspiriert. Es ist eigentlich eine Person, die sowieso schon viel mit dem Internet am Hut hat. Sie war auch diejenige, die mir mit ihren Videos zeigte, wie einfach eigentlich Backen (und auch Kochen) sein kann. Dank ihr hab ich auch immer wieder im Hinterkopf das Motto „Everything in moderation“ – also alles mit Maß und Ziel. Man kann sündhafte Kuchen backen, aber muss dann ja nicht gleich fünf Stücke davon naschen. Eines tut es auch. Die Rede ist von der liebenswerten Laura Vitale, die mit ihrem Youtube-Kanal „Laura in The Kitchen“ mich jedes Mal erneut in den Bann zieht.

Erdbeer Cupcakes (5)

Erdbeer Cupcakes

Stehen Zucker, Mehl und Eier für einen schnellen Rührkuchen immer bei dir bereit?
Aber natürlich und sogar noch vieles mehr. Ich wohne ja noch zu Hause und habe daher das Glück eine große Vorratskammer benutzen zu können. Darin befinden sich dauerhaft auf Lager so einige Schätze. Wie z.B.: Ein 2.5 kg Sack mit Schokoladendrops, Nüsse (gemahlen, ganz), Trockenfrüchte, Dekorationen, Kuvertüren und vieles Mehr. Ich habe auch immer einen riesigen Sack Mehl dort stehen. Wir haben nämlich den Vorteil des Landlebens und daher eine Mühle in der Nähe. Dort kann man sich jeden Freitag Mehl in den verschiedensten Sorten holen. Und sogar andere leckere Sachen, wie Maismehl (Türkischs‘ Mö‘ – wie Oma sagen würde) oder Buchweizenmehl (Heidenmehl).

Wieso heißt Buchweizen bei euch Heidenmehl? Ich bitte um eine nachträgliche Erklärung. 😉
Aber nun zur letzten Frage: Welches deiner Rezepte sollten wir unbedingt ausprobieren?
Für all diejenigen, die es gerne einfach und schnell haben, aber dennoch Leute beeindrucken (was wir doch alle gerne machen, wenn Besuch zum Kaffee ansteht) wollen, denen würde ich meinen DEVILS FOOD GUGLHUPF mit FRISCHKÄSEFROSTING ans Herz legen. Einfach zubereitet und so lecker schokoladig. Diejenigen, die einen Schritt weiter gehen wollen und eine tolle Torte auf den Tisch zaubern wollen (ohne dabei die komplette Zauberer-Ausbildung in Hogwarts machen zu müssen – und dabei noch Voldemort zu bekämpfen) denen kann ich meine ZITRUS HEIDELBEER TORTE mit WEISSER SCHOKO GANACHE empfehlen. Sie war damals die Torte für mein Patenkind bei seiner Erstkommunion.

Peaches & Cream Cake 3

Peaches & Cream Cake

Lieber Kevin – herzlichen Dank für das tolle Interview! Wenn ihr nun Lust auf Kuchen bekommen habt, wartet mal morgen ab – da hat der Herr noch eine kleine Leckerei für euch vorbereitet!
Macht es euch schön ♥
Nadine

Auf meiner Blogroll findet ihr noch viele weitere tolle Blogs in denen ich gerne stöber [KLICK].

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3 Kommentare

  • Antworten
    Kevin
    5. Oktober 2015 at 9:11

    Juten Morgen Nadine,

    Erst einmal DANKE für die liebe Vorstellung meines Blogs und ich hab mich sehr gefreut, dass ich dabei sein durfte. Und ich bin schon gespannt, was die Leute morgen zum Rezept sagen werden. uiuiui. ^^

    Achja, Heidenmehl heißt es weil das Buchenweizenmehl früher zu uns gekommen ist durch heidnische Völker aus dem Osten. Ich sag nur: Türkenbelagerung 😀

    Liebste Grüße und einen wundervollen Start in die neue Woche,
    Kevin

    • Antworten
      nadine
      5. Oktober 2015 at 13:46

      Sehr schön dich bei mir zu haben! Bin auch schon gespannt auf morgen. 🙂
      Das ist ja eine witzige kleine Geschichte mit dem Mehl 😀 Danke dir!

      Dir ebenfalls einen guten Start in die Woche ♥

  • Antworten
    [Gastbeitrag] Apfel Blätterteig Tarte von Sweetpie - Law of Baking
    1. Februar 2016 at 10:49

    […] leckere Bananen Frangipane Tarte mit, sondern beantwortete mir auch einige Fragen in einem kleinen Interview. Nun bin ich dran, mich zu revanchieren und freue mich total ihm und euch eine süße Kleinigkeit […]

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