Himbeeren im Schnee

Und, habt ihr schon Baiser gemacht? Nein – dann geht schnell noch mal zurück zu meinem Beitrag von Mittwoch. Mit selbstgemachten Baiser schmeckt dieses himmlische Dessert einfach besser 😉
Ich weiß gar nicht mehr wann genau dieses Rezept in unsere Familie einzog – es ist schon länger her. Auf einmal gab es im Sommer zu jedem Geburtstag, zu jeder Festlichkeit, Himbeeren im Schnee zum Nachtisch. Nicht, dass mich das gestört hätte – es ist super lecker, locker leicht (trotz der Sahne) udn wirklich himmlisch. Ein Löffelchen macht dich einfach glücklich! Im Laufe der Zeit habe ich es unter mehreren Namen kennen gelernt “Himbeertraum”, “gefrostetes Meringue Dessert” oder “Rot-Weiße-Sucht”. Jedoch finde ich Himbeeren im Schnee einfach passender – denn genau so sieht es doch auch aus. 🙂

Rezept für eine Glasschale (750 ml):
500 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
etwa 180 g Baiser – Rezept zum selbstmachen gibt es hier [KLICK]
1,5 kg gefrorene Himbeeren

Zubereitung:
Solltet ihr euer Baiser selbstmachen, würde ich euch empfehlen es schon ein, zwei Tage vorher vorzubereiten. Es schmeckt in der Kombination besser, wenn es schon etwas crunchy ist. Sowohl das gekaufte als auch das selbst gemachten Baiser zerkrümelt ihr in kleine Stückchen und stellt sie beiseite. Die Sahne zusammen mit dem Sahnesteif schlagen. Lasst es ruhig etwas länger drin, damit die Sahne schön fest und cremig ist.

Nun schichtet ihr in einer Schale oder in kleinen Gläschen die drei Bestandteile der Reihe nach. Beginnt mit etwas Sahne, gefolgt von Baiser und darauf gebt ihr die Himbeeren – frisch aus dem Tiefkühler. Zum Schluss könnt ihr euch überlegen ob ihr mit Sahne beendet und vereinzelt Baiser am Stück mit ein paar Himbeeren darauf verteilt oder auch mit Himbeeren aufhört und darüber Baiser brösel streut, oder, oder, oder. Es gibt ja immer unterschiedliche Ansätze. Ich entscheide es meist danach ob ich noch Baiserbrösel über habe oder nicht.

Ihr merkt schon, es ist wirklich schnell gemacht und der Vorteil ist, dass ihr es super vorbereiten könnt. Wenn ihr das Dessert als Nachtisch servieren möchtet, könnt ihr es im Kühlschrank noch bis zu 4 Stunden vorher kalt stellen und habt dann keine Arbeit mehr. Dabei müsst ihr nur aufpassen, das ihr etwas von den Zutaten überlasst, da es leicht zusammen sackt. Tipp: Wenn ihr es erst kurz vor dem Servieren schichtet, nehmt die Himbeeren schon aus dem Tiefkühler – sonst kann man die gar nicht wirklich mit essen.

süße Grüße,
Nadine

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6 Kommentare

  • Antworten
    Jennie
    6. Juni 2014 at 14:42

    Das klingt ja super-mega-lecker! Vor allem jetzt, da der Sommer ENDLICH da ist, ist das perfekt, wenn ich meinem Freund nach einem harten Arbeitstag eine schnelle Freude machen möchte 🙂
    Danke dir!

    • Antworten
      SweetPie
      6. Juni 2014 at 15:28

      Es ist wirklich sehr lecker und schnell gemacht – er wird sich sicherlich freuen, wenn er auf eisige rote Früchtchen steht 🙂

  • Antworten
    Miriam
    6. Juni 2014 at 14:54

    Ich kenne das mit Mascarpone und Sahne und Joghurt gemischt und bei uns heißt das dann Rote Inge und ist das beste was es überhaupt gibt! 🙂 ♥

    • Antworten
      SweetPie
      6. Juni 2014 at 15:30

      Ich sag ja – es hat viele Namen 🙂
      Wobei ich denke, dass deine Variante wirklich was anderes ist. Mit Joghurt und Mascarpone schmeckt es aber sicherlich auch sehr lecker und frisch!

  • Antworten
    hydrogenperoxid
    6. Juni 2014 at 16:40

    oh gott du hast sowas von eine neue bloglovin leserin **
    das sieht ja fabulös aus, sehr genial da will man direkt los-futtern 😀

    liebe grüße
    Hydrogenperoxid Lifestyle Blog

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