New York Cheesecake

Meine Schwester ist wieder da! Woher? Aus Amerika!! 396 Tage lang war sie nun weg – genug Zeit für mich ein passendes Rezept für einen New York Cheesecake zu finden den ich ihr für die Willkommenparty machen kann! Bei der Suche bin ich auf den Blog von Niner gestoßen und dort habe ich auch dieses absolut köstliche Rezept gefunden!! Um zu testen ob es auch wirklich so lecker ist wie beschrieben, habe ich einen Testversuch gestartet. Zuerst war ich ziemlich erstaunt über die Menge an Frischkäse, verärgert, dass es nur Sauerrahm mit Kräutern zu kaufen gibt und irritiert das Mehl verwendet wird. Aber all diese Zweifel lösten sich in Luft auf, als ich mir das erste Stück in den Mund schob. OOOOH LECKER!!

In der Cheesecake Factory gibt es diesen einen bestimmen Cheesecake der meiner Schwester am Besten schmeckt – den Strawberry Cheesecake. Also habe ich mich natürlich auch für dieses Topping entschieden. Ich werde aber noch weitere ausprobieren, das Grundrezept steht auf jeden Fall. Meine Mutter und ich konnten nicht mehr so lang warten bis meine Schwester endlich wieder kommt. Daher habe ich den Cheesecakedirekt noch einmal gemacht, diesmal in einer 18 cm Springform – zum Test versteht sich 🙂 Die Begeisterung war auch bei meinen Kollegen und Nachbarn zu sehen und viele warten nun schon sehr lange auf das wunderbarste Cheesecake Rezept überhaupt und hier ist es nun endlich:

Rezept für 26cm Durchmesser:
Boden:
1 Packung Hobbit Kekse
100 g geschmolzene Butter
30 g Zucker
1 Prise Salz

Teig:
1600 g Frischkäse
430 g Zucker
70 g Mehl
240 ml Schmand
Vanillemark einer Vanilleschote
5 Eier

Topping:
300 ml Sahne
400 g Erdbeeren

Zubereitung:
Zuerst müssen die Hobbit Kekse zerkleinert werden – ich habe dazu den Happy Chef von Tupper verwendet, das hat prima geklappt! Die Butter schmelzen und mit dem Zucker zu den Krümeln geben. Alles gut vermischen. Fette deine Springform gut mit Butter ein und wickle sie in Alufolie ein. Am besten zweimal – später steht sie in Wasser und das sollte möglichst nicht durch die Folie kommen. Nun kannst du den Krümel-Mix in die Springform geben und den Boden eben verteilen und flach drücken. Die Springform kommt nun erst einmal für ca. 15 Minunten in den Kühlschrank. So kann die Butter wieder stocken. Danach kommt der Boden bei 180 °C für 15 Minunten in den Backofen. Teste kurz ob der Boden auch fest ist bevor du ihn herausholst. Nun muss er komplett abkühlen bevor der Teig darüber kommt.

Nun geht es an den Teig: Den Frischkäse (man glaubt es kaum, aber es sind tatsächlich 1600 g!!) schön fluffig rühren. Mehl mit Zucker mischen und nach und nach zum Frischkäse hinzugeben.  Wenn alles gut vermengt ist, das dauert etwas länger, den Schmand und das Vanillemark hinzugeben. Nun ein Ei nach dem anderen dazu, jedoch nicht so lang mixen. Nur kurz so dass die Eier gerade so mit dem Frischkäsemix vermengt sind. Nun kommt die Springform mit dem vorgebackenen Boden in einen großen Bräter / Auflaufform. Dann kann der Teig auf den Boden in die Springform geschüttet werden und mitsamt Bräter in den Ofen.In den Bräter kommt nun kochendes Wasser bis ungefähr die Hälfte der Springform im Wasser steht – so wird vermieden, dass der Cheesecake Risse bekommt. Ich habe es einmal mit und einmal ohne Wasser getestet und es klappt wirklich. Nun bleibt der Cheesecake für 45 Minuten im Ofen (immer noch 180 °C). Danach noch einmal für 30 Minuten, allerdings nur bei 160 °C. Bevor du den Ofen ausmachst, tippe die Springform kurz & leicht an um zu sehen welche Konsistenz der Kuchen hat. Er sollte in der Mitte noch etwas wackelig sein. Lasse den Ofen bei halboffener Ofentür für mindestens eine Stunde im Ofen stehen. Danach kannst du ihn rausholen und abkühlen lassen – aber die Springform solltest du drum lassen! Die habe ich bisher immer erst am nächsten Tag abgemacht, nachdem der Cheesecake über Nacht im Kühlschrank stand.

Für das Topping, wie es in der Cheesecake Factory auch ist, habe ich die Sahne steif geschlagen und in Wellen oder Tuffs mit einer Sterntülle auf den Cheesecake gegeben. Danach kamen die gewaschenen und geputzen Erdbeeren noch drauf. Er sieht übrigens genauso lecker aus wie er auch schmeckt – das Rezept ist wirklich absolut klasse!! Bisher habe ich immer nur ein Stück geschafft (über die genaue Größe schweige ich mich lieber aus).



Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und vorallem probieren!

süße Grüße,
Nadine

Von niner bakes

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7 Kommentare

  • Antworten
    Nina G.
    3. April 2013 at 2:28

    Klingt verdammt lecker und sieht auch so aus.
    Hmm…ich muss mir mal so eine große Auflaufform besorgen 🙂
    Die Menge des Krischkäses ist wirklich enorm *staun*

  • Antworten
    Nina G.
    3. April 2013 at 2:29

    Ich meinte natürlich Frischkäse…vor lauter sabbern vertipp ich mich 😀

    • Antworten
      sweetpie2013
      3. April 2013 at 9:25

      Ja es ist wirklich viiiiiiel Frischkäse – aber ich würde dir empfehlen keinen fettarmen zu verwenden. Es schmeckt einfach viel besser mit dem richtig fettigen 😉 Ich habe den normalen Philadelphia verwendet. Die Auflaufform brauchst du nicht unbedingt, das ist ja nur für den optischen Effekt, besser schmecken tut der Kuchen dadurch nicht.

      • Antworten
        Schokohimmel
        24. Januar 2014 at 9:43

        Stimmt, bei sowas muss es echt Doppelrahm-.Frischkäse sein 🙂

  • Antworten
    Dani
    14. April 2013 at 16:05

    Noch nie hab ich so etwas geeeiiillles gegessen 🙂

  • Antworten
    jenny
    8. Juni 2016 at 19:35

    Leider hatte ich trotz 28cm Springform zu viel Frischkäsemasse und trotz Wasser gab es Risse. Geschmacklich wird er aber sicherlich gut werden.

    • Antworten
      nadine
      8. Juni 2016 at 21:08

      Hallo Jenny,
      das ist natürlich doof – vielleicht ist deine Form weniger hoch gewesen als meine? Man kann da ja leider meist nur den Durchmesser angeben. Dennoch hoffe ich natürlich, dass er Euch schmecken wird, trotz Rissen.

      Die übrige Füllung kannst du übrigens prima für kleine Mini Cheesecakes nutzen. Einfach in eine gut gefettete Muffinform geben oder in Dessertringen backen. 🙂

      Liebe Grüße
      Nadine

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