Langos
 

Jedes Jahr, wenn es auf die Weihnachtszeit zu geht, freue ich mich wie ein kleines Kind auf die Weihnachtsmärkte. Dabei bin ich kein großer Freund von Menschenmassen und meide abgezäunte Weihnachtsmärkte und die in den großen Städten. Denn eigentlich möchte ich nur zwei Dinge: meinen Glühwein und meinen alljährlichen Langos!

Das Rezept habe ich im kleinen Kuriositätenladen gefunden, zwar etwas dekadenter als Burger Variation, aber das Grundrezept ändert sich dadurch nicht. Ich fand es besonders durch die zugefügten Kartoffeln sehr interessant und wollte es unbedingt testen. Das Ergebnis hat mich absolut überzeugt! Sowohl klassisch mit Knoblauch & Öl als auch meine liebste Variante mit Schmand & Käse vegan abgewandelt sind mega lecker gewesen. Wobei ich gestehen muss, dass mir die mit Knoblauch & Öl mehr zugesagt hatte. 😉

Rezept für 4 Langos:

Teig:
50 g mehligkochende Kartoffeln
125 g Dinkelmehl, Type 630
10-15 g Hefe
50 ml Wasser
4 g Salz

500 ml geschmacksneutrales Öl (z.B. Rapsöl*)

Topping Variante 1:
50 ml Olivenöl*
3 Knoblauchzehen

Topping Variante 2:
50 g pflanzlicher Quark
30 g veganen Käse (z.B. von Simply V)

Zubereitung:

Die Kartoffeln geschält in gesalzenem Wasser gar kochen, abgießen und ausdämpfen lassen. Die noch warmen Kartoffeln durch eine Presse drücken und dann komplett abkühlen lassen. Die Kartoffeln mit dem Mehl in einer Rührschüssel vermengen, eine Mulde bilden und die Hefe hineinbröseln. Mit lauwarmen Wasser aufgießen und abgedeckt für ungefähr 15 Minuten ruhen lassen. Sobald die Hefe wirkt, das Salz zugeben und die Masse zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat.

Den Teig vierteln und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu dünnen Fladen formen. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Fladen nacheinander goldbraun frittieren. Aus dem Öl nehmen, abtropfen lassen und noch heiß mit einer der Topping Varianten servieren.

Für Topping Variante 1 werden Knoblauchzehen fein gehackt und mit Olivenöl in einer Schüssel vermischt. Umso länger das Knoblauchöl steht, desto intensiver ist der Geschmack. Für die zweite Variante werden die Zutaten lediglich aus dem Kühlschrank genommen. 😉

Macht es euch schön ♥
Nadine

Von Kleiner Kuriositätenladen
* Amazon-Affiliatelink – genaueres dazu findet ihr in der Sidebar

Das könnte Dich auch interessieren

Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar