Kidneybohnen Burger mit Mandelguacamole

Wenn mein Papa uns besuchen kommt, wird mittlerweile immer lecker gekocht. Und wie das manchmal eben so ist, kommt ein Wunsch dann auch mal öfter. Er liebt Burger und wenn er sich aussuchen darf, was es gibt, läuft es meist darauf hinaus. Dank meiner zahlreichen Kochbücher kann ich immer für abwechslungsreiche Varianten sorgen und er ist auch immer total interessiert und offen für andersartige Dinge. Der heutige Burger ist nämlich so ganz anders, als alle bisherigen die er mit uns gegessen hat. Statt Ketchup gibt es Guacamole, Käse ist keiner mit dabei und auch sonst bleibt es eigentlich bei der Guacamole und dem Patty… wobei… Eine weitere Zutat versteckt sich auch noch im Brötchen. 😉


Rezept für 4 Burger:
Süßkartoffel-Brötchen (für etwa 10 Stück):
1 kleine Süßkartoffel
115 g Butter (Alsan-S bio*)
355 ml Reismilch
2 1/4 TL Trockenhefe
585 g Mehl
1 TL Salz
etwas Sesam zum Bestreuen

Patties:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Öl
120 g Champignons
1/2 Tl Koriander
1 Msp. Kreuzkümmel
2 El Petersilie
450 g Kidneybohnen (zwei Dosen, abgetropft)
Salz
Pfeffer

Mandelguacamole:
2 Avocados
1 Knoblauchzehe
Saft und Schale einer Zitrone
1 rote Peperoni
50 ml Mandelmilch
50 g gehackte Mandeln
Salz
Pfeffer

weitere Zutaten:
salzige Nachos
optional frischen Koriander

Zubereitung:
Für die Burger Brötchen, die kleine Süßkartoffel weich kochen, schälen und zu Püree zerdrücken. Für die Brötchen braucht ihr ungefähr 100 g Püree. Die Butter schmelzen und kurz abkühlen lassen, die Reismilch einrühren und die Trockenhefe hinzugeben. Dies Hefe-Mischung für ca. 10 Minuten stehen lassen. Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen und das Süßkartoffelpüree einarbeiten. Zum Schluss die Hefe-Mischung einrühren. Knetet nun so lange, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Diesen an einem warmen Ort für 2 Stunden abgedeckt gehen lassen.

Aus dem Teig formt ihr nun eure Burger Brötchen und legt sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Dort werden sie ebenfalls abgedeckt und für weitere 30 Minuten gehen gelassen. Nun können die Brötchen mit etwas Wasser oder Reismilch bestrichen werden und mit Sesam bestreut werden. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C brauchen sie ungefähr 20 Minuten. Da die Mengen für 10 Brötchen ausreicht, habe ich die erste Fuhre lediglich für 10 Minuten vorgebacken und dann direkt in den Tiefkühler gepackt. Zum Aufbacken brauchen sie dann ebenfalls ca. 20 Minuten bei 200 °C. Mein Vorteil: Ich hatte noch Brötchen im Tiefkühlfach übrig. 🙂

Für die Patties die Zwiebel und den Knoblauch hacken. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und beides darin anschwitzen. Die Champignons würfeln und zusammen mit den Gewürzen hinzugeben. Zusammen dünsten lassen, bis die Flüssigkeit der Champignons verdampft ist.

Die Kidneybohnen abtropfen lassen und pürieren. Die Champignon-Masse hinzufügen und zu einer Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in vier etwa gleichgroße Portionen teilen und daraus Burger formen. In einer Pfanne von beiden Seiten für etwa 5 Minuten anbraten. Da die Patties etwas weich sind, solltet ihr sehr vorsichtig sein beim Wenden.

Die Avocados für die Mandelguacamole halbieren. Den Kern entfernen und das Fruchtfleisch ausschaben. In einer Schale mit einer Gabel zerdrücken. Die Zitronenschale abreiben und hinzugeben. Den Saft auspressen und ebenfalls hinzugeben. Die Knoblauchzehe fein hacken, die Peperoni in Ringe schneiden. Wer es nicht so scharf haben möchte, kann vorher die Kerne entfernen. Zusammen zum Avocadomus geben. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Öl leicht rösten. Mit der Mandelmilch zum Mus geben und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Burgerbrötchen aufschneiden und mit etwas Mandelguacamole bestreichen. Das Pattie darauf legen und mit noch mehr Guacamole bestreichen. Die Nachos zerbröseln und darüber verteilen. Wer möchte, kann nun noch frischen Koriander darauf legen, bei uns gab es leider keinen mehr.

*Hinweis: Alsan-S (bio) ist eine Margarine die ich sehr gerne zum Backen und Braten verwende. Es bleibt natürlich jedem selbst überlassen welche Marke er verwendet oder ob normale Butter genommen wird. Entsprechend ist der Burger dann nicht mehr vegan.

Macht es euch schön ♥
Nadine

Aus Plant Power (Callwey)

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2 Kommentare

  • Antworten
    Krisi
    11. Januar 2016 at 21:19

    Mhh wie lecker, sogar mit Süsskartoffel-Brötchen!Würde ich direkt so im Restaurant bestellen, klingt alles zusammen wircklich köstlich!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Antworten
      nadine
      11. Januar 2016 at 22:31

      Danke dir liebe Krisi ♥
      Eigentlich wollte ich andere Brötchen dazu machen, aber das hat wirklich super gut gepasst. 🙂

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