Zwiebelkuchen

*räusper* Ihr Lieben, bei meiner ersten Runde mit dem Rettungstrupp habe ich etwas falsch verstanden. Dummerweise ist es auch noch einigen aufgefallen. 😉 Aber jetzt bin ich schlauer und möchte euch genau erklären, um was es bei der Aktion überhaupt geht!

12510452_1108850855826615_9086287492265466431_n

Wir retten keine Lebensmittel vor der Tonne, auch wenn das natürlich eine löbliche Haltung gegenüber unserer Lebensmittel ist. Wir versuchen die Leute davon zu überzeugen, dass es leicht sein kann, Dinge selbst zu machen. Einfach mal nicht auf das Fertigprodukt zurück zu greifen, sondern sich in die Küche zu stellen und sich selbst daran zu versuchen. Es ist meistens nicht nur ganz leicht, sondern geschmacklich noch viel, viel besser, als das gekaufte Pendant.

Klar, manchmal fehlt einem einfach die Zeit. Das geht mir genau so! Da werden eben die fertigen Gnocchi aus der Kühlung genommen oder eine Tiefkühl Pizza in den Ofen geschoben. Ich bin sicherlich keine Heilige. Allerdings gibt es etwas, dass mir nicht ins Haus kommt. Das sind Tütchen! Das kann ich wirklich nicht nachvollziehen, denn es schmeckt weder, noch gibt es eine merkbare Zeitersparnis. Aber das sei einfach mal dahin gestellt und gehört zu einem anderen Thema. 😉

Warum nun das Thema „Quiches, Flammkuchen und Co.“? Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte: Selbst den Teig dafür kann man mittlerweile kaufen, liegt sicherlich beim fertigen Pizzateig. Ich habe aber auch schon fertige Flammkuchen dort liegen sehen und bei den Pizzen liegen sie natürlich auch tiefgekühlt bereit. Da mir das Thema wirklich sehr am Herzen liegt, möchte ich versuchen euch immer mal wieder darauf aufmerksam zu machen und hoffe euch nicht damit zu nerven!
Wie steht ihr denn zu dem Thema „selbst gemachtes vs. selbst gekauftes“?

Diesmal retten mit:

Prostmahlzeit rettet einen Flammkuchen mit Steinpilzen und Schinken.
giftigeblonde rettet ebenfalls Flammkuchen! Bei ihr gibt es ihn allerdings mit geräuchertem Meersalz und dazu gibt es noch eine Tarte mit Ziegenkäse.
magentratzerl rettet einen Schwäbischen Salzkuchen mit Tomaten und Basilikum – kennt ihr nicht? Ich auch nicht, daher muss ich gleich mal gucken gehen!
Cuisine Violette rettet einen Flammkuchen mit Pfifferlingen.
Obers trifft Sahne rettet auch zwei Sachen. Zum einen eine Pizza mit Kürbis und Schafskäse und einen Flammkuchen mit Camembert und Trauben.
Feinschmeckerle rettet einen Flammkuchen ohne Hefe getoppt mit Ziegenkäse und Birnen.
Katha kocht! rettet einen süßen Flammkuchen mit Apfel und Zimt
lieberlecker rettet ein Käseküchlein für uns.
German Abendbrot ist das erste Mal mit dabei und zeigt euch eine Pizza Basisrezept und gibt euch einen Tipp für Pizza in Rom
Küchenliebelei rettet ebenfalls einen Zwiebelkuchen – allerdings ganz klassich.
Genial Lecker rettet einen Flammkuchen mit Spinat.
Fliederbaum rettet für euch eine Tarte mit Blutwurst und Apfel.
Aus meinem Kochtopf bringt einen fränkischen Zwiebelkuchen mit Speck mit.
Bei Jankes*Soulfood gibt es heute eine Rotkohl-Quiche.
thecookingknitter rettet eine Quiche mit Ziegenfrischkäse.
Bei Paprika meets Kardamom gibt es ein Rezept für schnelle und einfache Flammkuchen.
auchwas hat eine Quiche mit Apfel Handkäse und Zwiebel gerettet.
Der Rohstoffverarbeitende Betrieb hat eine Tarte a l’orange vorbereitet.
kebo homing rettet einen Flammkuchen mit Champignons, Gorgonzola und noch viel mehr
Das Mädel vom Land hat eine Herbstgalette mit Ztweschgen, Apfel und Birne gerettet.
Auch bei Anna Antonia gibt es einen Zwiebelkuchen.
lecker macht laune hat Mini-Quiches mit Hokkaido für euch.
Bei 1x umrühren bitte aka kochtopf gibt es gerettete Herbst-Fladä.
widmatt – aus meiner Schweizer Küche hat Käsekuchen auf Quarkblätterteig gerettet.
our food creations rettet eine Kräuter-Käse Quiche.

Rezept für 4 kleine Zwiebelkuchen:
Teig:
125 ml Milch
½ Tl Zucker
½ Päckchen frische Hefe
250 g Mehl
25 g Butter
1 Tl Salz

Füllung:
350 g Zwiebel
40 g Butter
1 Ei
2 El Milch
1 Tl gemahlener Kümmel
100 ml saure Sahne
1 Eigelb
300 g Gouda

Zubereitung:
Den Zucker in Milch auflösen und leicht erhitzen. Sie sollte lauwarm sein. Den halben Hefewürfel hinein bröseln und verrühren. Das Mehl mit Salz und Butter verkneten, die Hefemischung hinzu geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig in die gefetteten Förmchen verteilen und eine Stunde gehen lassen. Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in einer Pfanne in Butter andünsten. Das Ei mit Milch und Kümmel verrühren und zu den Zwiebeln geben. Alles vermengen und auf die Förmchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C für 15 Minuten vorbacken.

Während dessen die saure Sahne mit Eigelb und geriebenen Gouda vermischen. Die Mischung gleichmäßig auf den Küchlein verteilen. Bei 170 °C die Zwiebelkuchen weitere 30 Minuten in den Ofen schieben. Sie sollten oben goldgelb und der Boden leicht gebräunt sein. Dazu haben wir Federweißer vom Markt getrunken. 🙂

Macht es euch schön ♥
Nadine

Das könnte Dich auch interessieren

50 Kommentare

  • Antworten
    Fränkischer Zwiebelkuchen mit Speck (Quark-Ölteig)
    23. Oktober 2015 at 8:00

    […] Zwiebelkuchen Sweet Pie […]

  • Antworten
    Mini-Quiches mit Hokkaido {wir retten was zu retten ist} | lecker macht laune
    23. Oktober 2015 at 8:01

    […] Sweet Pie – Zwiebelkuchen […]

  • Antworten
    Zwiebelkuchen im Rettungsring | anna antonia
    23. Oktober 2015 at 8:06

    […] Sweet Pie kann auch Zwiebelkuchen […]

  • Antworten
    Herbst-Fladä #wirrettenwaszurettenist | 1x umrühren bitte aka kochtopf
    23. Oktober 2015 at 8:52

    […] Klassischer Zwiebelkuchen Rike von Genial Lecker – Flammkuchen mit Spinat Sweet Pie – Zwiebelkuchen Jankes*Soulfood – Rotkohl-Quiche thecookingknitter – Rettungsaktion für eine Quiche […]

  • Antworten
    Ingrid
    23. Oktober 2015 at 10:58

    Tolle Post und klasse Rezept. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Ingrid

    • Antworten
      nadine
      23. Oktober 2015 at 14:13

      Danke dir liebe Ingrid. 🙂
      Ebenfalls ein schönes Wochenende!

  • Antworten
    zorra
    23. Oktober 2015 at 11:07

    Mmmh, dein Zwiebelkuchen sieht so schön „saftig“ aus. Ich glaube ich komm schnell zum Nachtessen vorbei. 😉

    • Antworten
      nadine
      23. Oktober 2015 at 14:13

      Das war er auch Zorra. 🙂 Ich würde schnell noch einen für dich in den Ofen schieben.

  • Antworten
    Schwäbischer Salzkuchen mit Tomaten und Basilikum #wirrettenwaszurettenist | magentratzerl
    23. Oktober 2015 at 11:35

    […] Sweetpie – Zwiebelkuchen […]

  • Antworten
    Susanne
    23. Oktober 2015 at 13:11

    Ich seh schon…ich geh mal Federweißen kaufen und Zwiebelkuchen backen. Hab ich schon viel zu lange nicht mehr gemacht 🙂

    • Antworten
      nadine
      23. Oktober 2015 at 14:13

      Auf jeden Fall Susanne! Nutze die Zeit solange es den leckeren Federweißer noch gibt. 🙂

  • Antworten
    Anna C.
    23. Oktober 2015 at 16:02

    Mit Käsehaube, wie fein!

    • Antworten
      nadine
      23. Oktober 2015 at 16:25

      ohne Käse, ohne mich 😉

  • Antworten
    Carolin
    23. Oktober 2015 at 16:27

    Ich geb zu: Bei mir gibts auch mal Fertigpizza oder sogar ein Tütchen. Einige Dinge mache ich auch schlicht nie selbst, wie beispielsweise Blätterteig. Aber wenn ich sowas tue, habe ich immer Gründe dafür (oder schlicht Gelüste *hust*) und es wird bei uns nicht zur Gewohnheit.
    Denn das finde ich wirklich krass: Dass einige Leute (Nachbarn) offenbar nur Fertigprodukte essen. Da scheint der Herd niemals angeworfen zu werden …
    Schön, dass ihr in der Aktion zeigt, dass man viele Dinge doch so einfach selbst machen kann 🙂
    Liebe Grüße!

    • Antworten
      nadine
      24. Oktober 2015 at 11:13

      Das darf man auch ruhig zugeben. Ich bin sicherlich auch keine Heilige und Blätterteig.. nun ja… kann ich gut verstehen. 😀
      Und genau das ist es – es sollte eine Außnahme sein und nicht zur Gewohnheit werden. Das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht.
      Danke dir 🙂

  • Antworten
    Käseküchlein – wir retten, was zu retten ist | lieberlecker
    23. Oktober 2015 at 16:34

    […] Sweet Pie – Zwiebelkuchen […]

  • Antworten
    lieberlecker
    23. Oktober 2015 at 16:35

    Nadine, das sieht suuuper aus – ich will auch! 🙂
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

    • Antworten
      nadine
      24. Oktober 2015 at 11:11

      Danke dir 🙂 Bedien dich gerne!

  • Antworten
    Turbohausfrau
    23. Oktober 2015 at 17:03

    Deine Küchlein schauen so gschmackig aus, dass ich direkt sofort in eines reinbeißen möchte!
    Hast du noch eines übrig, das du durch die Leitung schieben kannst? 😉

    • Antworten
      nadine
      24. Oktober 2015 at 11:12

      Eines wäre noch da 😉 Und ist es noch warm angekommen?

  • Antworten
    Janke
    23. Oktober 2015 at 18:37

    Hhhmmmjamjamjam… sieht der gut aus, liebe Nadine. Und auch hier mit Käse. Eine schöne Alternative zu den vielen Eiern aus meinem Rezept. Muss ich unbedingt einmal probieren ♡
    Liebe Grüße Janke

    • Antworten
      nadine
      24. Oktober 2015 at 11:11

      Ja, auch hier mit Käse statt mit Eiern. Dennoch nicht vegan 😀
      Berichte dann mal, welche Variante dir besser schmeckt. 🙂

  • Antworten
    Aus meinem Kochtopf
    23. Oktober 2015 at 19:57

    Ich bin zwar schon ziemlich satt,
    aber ein Stück geht noch. Bitte lauwarm!

    Mit leckerem Gruß
    Peter

    • Antworten
      nadine
      24. Oktober 2015 at 11:10

      hahaha, ja. Wenn man von allem eins essen möchte ist man gut satt. Ich habe den „Vorteil“ nicht alles probieren zu können. 😉
      *Stückchen rüberreich*

  • Antworten
    Jeanette
    23. Oktober 2015 at 21:57

    Liebe Nadine,
    Dein Zwiebelkuchen sieht wirklich ganz fantastisch aus, ich finde es immer wieder spannend wie viele unterschiedliche Rezepte es gibt 🙂
    Lg Jeanette

    • Antworten
      nadine
      24. Oktober 2015 at 11:09

      Danke dir 🙂
      Das stimmt, allein bei den Zwiebelkuchen die in dieser Runde dabei sind, ist keiner wie der andere.

  • Antworten
    rike
    24. Oktober 2015 at 10:58

    Mit Käse kannte ich noch nicht, muss ich mal testen. Sieht lecker aus! Vor allem, da ich dieses Jahr noch gar keinen Zwiebelkuchen gebacken habe (zum allerersten Mal seit >10 Jahren. Vielleicht hole ich es noch nach…

    • Antworten
      nadine
      24. Oktober 2015 at 11:09

      Ich bin total begeister von Zwiebelkuchen mit Käse und esse ihn seit Jahren so 🙂
      Du solltest es auf jeden Fall nach holen, solange es noch Federweißer gibt.

  • Antworten
    Katha
    24. Oktober 2015 at 13:06

    Dein Zwiebelküchlein sieht wirklich super lecker aus – da könnte ich jetzt nicht widerstehen!

    Liebe Grüße,
    Katha

    • Antworten
      nadine
      24. Oktober 2015 at 17:30

      Das freut mich zu lesen. Danke dir! 🙂

  • Antworten
    Marie-Louise
    24. Oktober 2015 at 15:25

    Deine Käseküchlein sehen sehr toll aus, liebe Nadine! Ein schöner Beitrag von Dir, auf Deinem wirklich schönen Blog!
    Liebe Zwiebelkuchengrüße!
    Marie-Louise

    • Antworten
      nadine
      24. Oktober 2015 at 17:29

      Lieben Dank Marie-Louise 🙂

  • Antworten
    Das Mädel vom Land
    24. Oktober 2015 at 21:24

    Hm, das sieht fein aus … Und Zwiebeln sind ja so gesund 🙂
    Liebe Grüße!

    • Antworten
      nadine
      26. Oktober 2015 at 9:46

      Sind sie das? 😀
      Ich finde sie einfach nur unglaublich lecker. 🙂

  • Antworten
    feinschmeckerle
    24. Oktober 2015 at 21:49

    schöne variante mit dem käse – und dann noch als mini zwiebelküchlein. gefällt mir ausgesprochen gut!

    • Antworten
      nadine
      26. Oktober 2015 at 9:46

      Danke dir ♥

  • Antworten
    Julia
    25. Oktober 2015 at 17:25

    Oh, kleine herzhafte Küchlein sind genau meins! Ich finde die so genial für die Lunchbox oder als kleine Abendmahlzeit mit etwas Salat dazu. Göttlich!

    • Antworten
      nadine
      26. Oktober 2015 at 9:46

      Das stimmt Julia, zum Mitnehmen sind sie in dieser Größe genau richtig. 🙂

  • Antworten
    Petra Hermann
    25. Oktober 2015 at 18:53

    Das sieht ja appetitlich aus und Zwiebelkuchen im Herbst ein must have …….etwas anders bei uns, aber so wie du ihn machst, nehme ich ihn gern !

    • Antworten
      nadine
      26. Oktober 2015 at 9:45

      Danke dir 🙂
      Und ja – Zwiebelkuchen und Quiche müssen einfach sein zur Herbstzeit.

  • Antworten
    Wir retten … den einfachsten und schnellsten Flammkuchen der Welt | Paprika meets Kardamom
    26. Oktober 2015 at 18:48

    […] Sweet Pie – Zwiebelkuchen […]

  • Antworten
    Kebo
    26. Oktober 2015 at 19:56

    Liebe Nadine,
    die sehen einfach nur perfekt aus! Ganz wunderbar 🙂

    • Antworten
      nadine
      27. Oktober 2015 at 9:27

      Danke dir liebe Heike. 🙂

  • Antworten
    Irene (widmatt.ch)
    30. Oktober 2015 at 13:42

    Liebe Nadine, das unterste Probiergäbelchen ist bestimmt für mich! Dieser Zwiebelkuchen sieht umwerfend aus. Da reicht wohl ein Probiergäbelchen nicht aus 🙂 Merci für deine Mitrettung, war eine tolle und umfangreiche Aktion.
    Liebs Grüessli
    Irene

    • Antworten
      nadine
      30. Oktober 2015 at 14:16

      Das Probiergäbelchen überlasse ich dir gerne, wenn ich dafür den Rest des Küchleins behalten darf. :p
      Aber Spaß beiseite, ich teile ja gerne ♥

  • Antworten
    Jasmin
    19. Februar 2016 at 10:06

    Oh wie fabelhaft lecker diese Küchlein aussehen. Zwar hab ich keine Saure Sahne da, aber daran soll es nicht scheitern, die kann ich fix noch holen. Ich glaube, es gibt heute noch kleine Zwiebelkuchen 🙂

    Tolles Rezept!

    Viele Grüße an Dich,

    Jasmin

    • Antworten
      nadine
      21. Februar 2016 at 10:12

      Freut mich sehr, dass sie dir gefallen Jasmin! Ich hoffe sie haben euch geschmeckt? 🙂

    Hinterlasse einen Kommentar