dreierlei Apfelgelee

Die Zubereitung von Gelee ist eigentlich kein Hexenwerk und dennoch habe ich mich bisher nie daran getraut. Während unserer Apfelschwemme habe ich ordentlich Äpfel durch den Entsafter gejagt und mein erstes Gelee gekocht. Naja, was heißt Erstes – direkt drei Sorten Apfelgelee wurden gekocht. Vom Ergebnis bin ich überzeugt und werde meinen Gelee Vorrat von nun an selbst aufstocken!

Rezept für je 5-6 Gläschen á 200 ml:
Variante 1 – klassisch:
1,5 liter Apfelsaft
500 g Gelierzucker 3:1

Variante 2 – zimtig:
1,5 liter Apfelsaft
500 g Gelierzucker 3:1
3 Zimtstangen

Variante 3 – Amaretto:
1,2 Liter Apfelsaft
300 ml Amaretto
500 g Gelierzucker 3:1

Zubereitung:
Für den Apfelsaft habe ich unsere Äpfel durch den Entsafter gejagt. Man kann natürlich auch Most beim Bauern oder naturtrüben Saft aus dem Supermarkt kaufen. Wenn ihr den Saft ebenfalls selbst herstellt, denkt daran den Schaum auf der Oberfläche zu entfernen. Bei den ersten Gläschen habe ich das leider versäumt und nun keinen klaren Gelee.

Für die klassische Variante vermischt ihr den Gelierzucker mit dem Saft und kocht ihn auf. Sobald es sprudelnd kocht, weitere 5 Minuten kochen lassen. Die Gläschen heiß ausspülen und direkt mit dem frisch gekochten Gelee befüllen. Sofort mit dem Deckel verschließen und abkühlen lassen. Die Deckel werden aufploppen, dann ist der Gelee auf jeden Fall längere Zeit haltbar – und es war der richtige Deckel. 😉

Für die zimtige Variante geht ihr eigentlich genauso vor wie bei der klassischen Variante. Einziger unterschied: Es werden noch drei Zimtstangen mitgekocht. Vor dem Befüllen der Gläschen die Stangen entfernen. Bei der dritten Variante benötigt ihr weniger Apfelsaft, da ein Teil der Flüssigkeit der Amaretto bildet. Ansonsten geht ihr auch bei dieser Variante nach der obigen Anleitung vor.

Macht es euch schön ♥
Nadine

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4 Kommentare

  • Antworten
    Sandra Gu
    12. Oktober 2015 at 9:51

    Mmmh mit Amaretto *seufz*

    • Antworten
      nadine
      13. Oktober 2015 at 9:27

      Jaaa – die Frage von Julia mit dem Calvados hatte mich dazu inspiriert. 🙂

  • Antworten
    Krisi
    12. Oktober 2015 at 20:11

    Köstlich, wie geren hätte ich so ein Gläschen=) Muss ich unbedingt probieren=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Antworten
      nadine
      13. Oktober 2015 at 9:26

      Das freut mich liebe Krisi!
      Wir haben auch nur noch 3 Gläschen über, alle anderen wurden schon verteilt. 🙂

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