Brokkoli-Quinoa-Burger mit Erbsen-Pesto

Ich bin auf den Geschmack gekommen! Auf den Geschmack von selbst gemachten Burgern. Ich könnte mich reinlegen in einen Burger Haufen und nur noch Burger essen… aber das wäre ja auch nicht das Wahre und außerdem hätte ich sicherlich ganz schnell keine Lust mehr auf Burger. Aber das Rezept für die Broccoli-Quinoa-Burger hat mich wieder angefixt und ich will meeeehr!
Die nächsten Burger werde ich aber auf jeden Fall wieder mit Dinkelbuns machen, die liegen einfach nicht ganz so schwer im Magen. Und welches Patty?! Lasst euch überraschen und genießt jetzt erst einmal diese Variante hier. 😉

Rezept für 6 Burger:
Burger-Bun
335 g Weizenmehl
40 g Maisgrieß
40 ml Milch
125 ml Wasser
30 g Zucker
3 g Trockenhefe
60 g Butter
1 Tl Salz
Sesam

Broccoli-Quinoa Patty:
400 ml Wasser
200 g Quinoa
1 Broccoli (etwa 500 g)
1 Dose Kichererbsen
1 Knoblauchzehe
1 Tl Senf
3-5 El Mehl
Salz
schwarzer Pfeffer

Erbsen-Pesto:
200 g Erbsen
1 kleine Knoblauchzehe
3 El Cashewkerne
50 Parmesan
Salz
schwarzer Pfeffer
80 ml Olivenöl

Parmesan, Salat und Tomaten

Kartoffelspalten:
500 g Kartoffeln
1 El Pflanzenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Burger Buns:
Das Weizenmehl zusammen mit dem Maisgrieß in einer großen Schüssel vermengen und eine Mulde bilden. Die Milch leicht erwärmen und mit Wasser und Zucker verrühren. Die Trockenhefe in diesem Gemisch auflösen und in die Mehlmulde gießen. Leicht mit dem Mehl vermengen. Den Vorteig abgedeckt bei Zimmertemperatur für ungefähr 30 Minuten wirken lassen.

Die weiche Butter und das Salz in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig erneut abdecken und bei Zimmertemperatur weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Teig nun in 6 Teile aufteilen. Um sie möglichst gleich groß zu machen, habe ich sie abgewogen. Die einzelnen Teigstücke nun zu Buns formen und mit dem Schluss (der unschönen Seite) nach unten auf das mit Backpapier belegte Backblech legen. Abgedeckt für weitere 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Brötchen kurz vorm Einschieben mit etwas Wasser bepinseln und mit Sesam bestreuen. Die Buns brauchen ungefähr 20 Minuten und sollten goldbraun sein. Man kann sie dann direkt essen oder auch erst abkühlen lassen.

Broccoli-Quinoa-Patty:
Das Wasser aufkochen und Quinoa hinzugeben. Für ungefähr 20 Minuten köcheln lassen, gelegentlich umrühren. Das überschüssige Wasser eventuell abgießen. Den Broccoli in Röschen teilen und diese blanchieren. Kichererbsen abtropfen lassen und zusammen mit dem blanchierten Broccoli, gekochten Quinoa, geschälter Knoblauchzehe und Senf pürieren. Füllt die Masse in eine große Schale und fügt das Mehl sowie Salz und Pfeffer hinzu. Knetet die Masse nun mit den Händen durch, fügt vielleicht noch etwas Mehl hinzu, bis sich Pattys formen lassen.

Diese legt ihr auf einen Teller und lasst sie für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen. Erhitzt in einer Pfanne Pflanzenöl und gebt die Pattys hinein. Von beiden Seiten ungefähr 5 Minuten anbraten.

Erbsen-Pesto:
Die Erbsen in kochendem Wasser für 5 Minuten blanchieren. Zusammen mit dem geschälten Knoblauch in den Universalzerkleinerer geben (oder ihr nehmt einen Pürierstab etc.) und einmal durchmixen. Das Olivenöl untermischen und die Cashewkerne sowie Parmesan nach und nach zugeben und immer wieder zerkleinern. Es sollte eine cremige Paste entstehen, vielleicht noch etwas Olivenöl nachgeben. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kartoffelspalten:
Die Kartoffeln abbrausen und in dünne Streifen schneiden. Auf ein Backblech verteilen und das Öl darüber träufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen. Bei 200 °C für ungefähr 30 Minuten garen.

Fertigstellung der Burger:
Die Burger Buns in der Mitte aufschneiden. Beide Seiten mit Erbsen-Pesto bestreichen.
Parmesan grob reiben und die untere Hälfte mit etwas Parmesan bestreuen, ein Patty darauf geben und ebenfalls mit Parmesan bestreuen. Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf den Burger legen, mit Salat toppen und den Deckel des Brötchens oben drauflegen. Mit Kartoffelspalten servieren.

Macht es euch schön ♥
Nadine

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8 Kommentare

  • Antworten
    Chèvre Culinaire
    2. August 2015 at 9:38

    Oh Nadine,
    deine Broccoli-Quinoa-Burger sehen so zum Anbeißen aus, dass ich mich liebend gern direkt zum Essen bei euch einladen würde 😉
    Alles Liebe & einen schönen Sonntag,
    Anne

    • Antworten
      nadine
      2. August 2015 at 17:21

      Danke dir liebe Anne! Sie waren auch wirklich super lecker und mal was ganz anderes auf dem Burger als sonst.
      Das nächste Mal kommst du einfach vorbei 😉

      Liebste Grüße und dir ebenfalls noch einen schönen Sonntag,
      Nadine

  • Antworten
    Sandra Gu
    3. August 2015 at 8:38

    Großartig! Ein wirklich tolles vegetarisches Paddy! Merke ich mir direkt mal vor fürs nächste Burger-Grillen, wir haben ein paar Veggies im Freundeskreis, die freuen sich sicherlich 🙂

    • Antworten
      nadine
      3. August 2015 at 9:30

      Das freut mich Sandra! Danke dir 🙂

  • Antworten
    Oliver
    3. August 2015 at 17:00

    Sieht gut aus. Sollen die Erbsen wirklich roh sein für die Pestoherstellung?

    • Antworten
      nadine
      3. August 2015 at 20:21

      Danke dir Oliver!
      Den Teil scheine ich bei der Zubereitung vergessen zu haben, habe es direkt ergänzt! Die Erbsen werden für 5 Minuten blanchiert. Danke, dass du so aufmerksam mitliest! 🙂

  • Antworten
    Krisi
    11. August 2015 at 10:30

    Hmm sehr lecker. Ich bin zwar kein Burgerfan, aber ich liebe Patties und esse sie leber als Beilage zu Reis oder ähnlichen;) Mit Brokkoli habe ich sie noch nie gemacht, muss ich mir direkt merken!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • Antworten
      nadine
      11. August 2015 at 11:33

      Wie du magst keine Burger?! Aber so ein Patty als Beilage ist natürlich auch sehr lecker! 🙂

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