Koeksister {kulinarische Entdeckungsreise}

Ihr habt es sicherlich schon mit bekommen – ganz viele tolle Bloggerinnen & Blogger reisen kulinarisch um die Welt und wir steuerten schon wunderbare Länder an. Wir durften uns leckere Pão de Queijo von Volle Lotte schmecken lassen, wurden von der zauberhaften Miho von herzelieb mit nach Island genommen, hatten zusammen mit dem Knusperstübchen einen Abstecher nach Wales gemacht und haben köstliche Baghrir bei Cuisine Violette zur Stärkung vernascht.
Zuletzt nahm uns Raspberrysue mit nach Israel und servierte uns Arachuli Khachapuri und Tahini-Plätzchen. Es gab noch viele weitere tolle Stationen und wird noch viele weitere geben. Wenn ihr keinen Beitrag unserer Rundreise verpassen möchtet, schaut doch mal auf unserer Facebookseite vorbei! [KLICK]

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Und heute bin ich an der Reihe und nehme euch mit auf eine kulinarische Reise nach Südafrika!
Jetzt wo ich letztes Jahr in Irland war und einen großen Reisewunsch auf meiner Liste streichen konnte (es war so wunderbar ) steht ein neuer ganz weit oben. Ich würde unheimlich gerne nach Südafrika reisen, am Kap der Guten Hoffnung stehen und dem Meerestreiben zusehen. Aber bis es so weit ist, muss ich mich mit den kulinarischen Leckereien zufriedengeben. In Südafrika gibt es viele unterschiedliche typische Gerichte, die meist recht fleischlastig sind. Daher habe ich mich an ein Dessert gehalten – die Koeksister. Das sind kleine, frittierte Zöpfe, die in Sirup getränkt wurden. Verdammt süß und verdammt lecker!

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Rezept für ca. 20 Zöpfe:
Teig:
450 g Mehl
1 Ei
250 ml Milch
1 Päckchen Backpulver
50 g Butter
1 Prise Salz

Sirup:
1 kg Zucker
1 l Wasser
1 Zitrone (Schale und Saft)

Öl zum Frittieren

Zubereitung:
Ihr solltet den Sirup bereits einen Tag vorher zubereiten, damit er lang genug durchziehen kann. Löst dazu den Zucker in Wasser auf und kocht es zusammen ungefähr 30 Minuten auf. Die Masse sollte zu einem dickflüssigen Sirup einkochen. Reibt die Schale von der Zitrone hinein und presst sie aus. Der Zitronensaft wird ebenfalls zum Sirup gegeben. Am besten stellt ihr den Sirup über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag kann der Teig für die Koeksister vorbereitet werden. Dazu verarbeitet ihr das Mehl zusammen mit Backpulver, Salz, Butter und dem Ei zu einer breiigen Masse. Gebt die Milch hinzu und knetet sie unter, bis ein glatter Teig entsteht. Lasst den Teig für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen.

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Holt den Teig aus dem Kühlschrank und knetet ihn noch einmal kurz durch. Rollt ihn dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte aus. Der Teig sollte nicht dicker als 1 cm sein! Schneidet den Teig in etwa gleich große Streifen. Sie sollten in etwa 5 cm breit sein und 8 cm lang – ich habe das nach Augenmaß gemacht. 😉
Schneidet nun jeden Streifen zwei Mal ein, damit drei Stränge entstehen. Diese sollten oben noch miteinander verbunden sein. Flechtet die drei Stränge zusammen und drückt das Ende an, damit sie fest verbunden sind.

Dann werden die Zöpfe in Öl goldgelb ausgebacken. Lasst die fertigen Zöpfe auf Küchenpapier abtropfen. Die noch warmen Koeksister werden dann ungefähr 1 Minute im Sirup gebadet. Danach über der Schale kurz abtropfen lassen und direkt servieren. Warm schmecken sie nämlich am besten!

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Am kommenden Dienstag geht unsere kulinarische Entdeckungsreise mit Nadia von „Ganz einfache Küche“ weiter. Wo es dann hingehen wird? Lasst Euch überraschen und schaut euch schon mal bei ihr um!
Macht es euch schön ♥
Nadine

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10 Kommentare

  • Antworten
    MaLu's Köstlichkeiten
    3. April 2015 at 21:01

    Das ist ja ein interessantes Rezept, Nadine! Es stellt alles auf den Kopf, was man sonst aus der Bäckerei so kennt. Das ist das Tolle an unserer Kulinarischen Weltreise 🙂 – man lernt nie aus 🙂 !
    Liebe Grüße Maren

  • Antworten
    Naschkatze
    4. April 2015 at 13:00

    Was habe ich mich eben gefreut, dass es bei dir nach Südafrika ging! Ich war schon zwei Mal in Kapstadt, liebe das Land und seine Küche und bin auch schon in den Genuss von koeksisters gekommen. Toll, dass ich ihnen auf einem deutschen Blig begegne! =) ganz liebe Grüße und ich wünsche dir genussvolle Ostertage!

    • Antworten
      SweetPie
      7. April 2015 at 9:30

      oooh, da freue ich mich gerade riesig drüber! Danke dir für das tolle Kompliment! Wenn du das Rezept mal testen solltest, würde ich mich über einen Vergleich zum Original sehr freuen. Ich bin ja leider noch nicht in den Genuss gekommen, sie in Südafrika zu testen.

      Ich hoffe du hattest ebenfalls schöne Ostertag!
      Liebe Grüße,
      Nadine

  • Antworten
    ullatrulla
    6. April 2015 at 21:04

    Hmmm, so ein Zöpfchen würde ich jetzt zum Nachtisch aber gerne nehmen :-). In Südafrika war ich leider noch nie, aber es steht definitiv auf meiner Liste. Lieben Dank für den schönen Einblick.
    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Antworten
      SweetPie
      7. April 2015 at 9:29

      Lass es dir schmecken liebe Daniela! 🙂
      und danke für die lieben Worte. <3

  • Antworten
    frauknusper
    7. April 2015 at 13:38

    Wow, wow, wow, liebe Nadine, das klingt ja himmlisch. 🙂 Ich möchte auch liebend gerne einmal nach Südafrika, ganz besonders nach diesem Leckerbissen. Hach, wie ich unsere Entdeckungsreise doch liebe 🙂
    Liebste Grüße
    Sarah

    • Antworten
      SweetPie
      7. April 2015 at 15:13

      Danke dir <3
      Es ist schön ein Teil der Reise sein zu dürfen. 🙂

  • Antworten
    Daniela
    12. Mai 2015 at 15:12

    Hmm, das sieht lecker aus – ich fürchte mich ja immer ein wenig vorm frittieren 😉 aber das klingt überhaupt nicht schwer!

    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Antworten
      nadine
      12. Mai 2015 at 16:43

      Danke dir Daniela! Das ist es auch wirklich nicht. 😉 Du musst es nicht unbedingt in einer Pfanne machen, wenn du Angst vor den Spritzern hast. Ich habe dagegen einfach meine Topfhandschuhe getragen, so verbraucht man nicht all zu viel Öl.

      Liebe Grüße,
      Nadine

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