Beeren – Käse Torte

Es geht direkt weiter mit einer Buchvorstellung. Dieses wunderbare Buch habe ich von zwei lieben Freunden geschenkt bekommen und bin hin und weg. Es ist alles so liebevoll beschrieben und gestaltet und so Detaillreich erklärt, dass man sich am Liebsten für einen Monat in der Küche einsperren möchte um das Buch durch zu backen. Aber das geht leider nicht, daher habe ich mich für ein Rezept entscheiden müssen, aber es folgen definitiv noch weitere!!

Peggy Porschen kommt eigentlich aus Deutschland, ist jedoch in England als „Bäckerin der Stars“ bekannt geworden. Dort hat sie ihr eigenes Tortenstudio und unterrichtet auch angehende Bäcker. Dieses Buch ist bereits ihre fünfte Veröffentlichung und hoffentlich werde ich auch bald die anderen Bücher in meinem Regal stehen haben. Ein Blick auf die Homepage von Peggy Porschen lohnt sich auf jeden Fall – KLICK!

In „Boutique Baking“ hat Peggy Porschen eine große Auswahl an Leckereien zusammengestellt. Von Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes, Cakepops und Mini-Zimt-Donuts bis hin zu „modernen“ Klassikern wie einem Neapolitanischen Marmorkuchen. Mit ansprechenden Bildern, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Tipps & Tricks, ist dieses Buch auch für Einsteiger und Hobbybäcker super gemacht. Zu Beginn gibt es ein kleines Extrakapitel mit Tipps, Tricks und Techniken zum perfekten Dekorieren.

Es sind so viele tolle, leckere Rezepte darin und man weiß garnicht welches man zuerst probieren möchte. Schlussendlich habe ich mich für die Beeren-Käse Torte entschieden. Das war eine gute Wahl, sie war unheimlich lecker. 🙂 Eigentlich ist das Rezept für kleine Törtchen, aber ich hatte Lust auf eine große Torte.

Rezept für 24 cm Durchmesser oder 16 kleine Törtchen:
Boden:
100 g Butter
2 EL Honig
200 g Kekse
1 EL gemahlener Zimt

Füllung:
2 Päckchen Agartine
100 ml Blaubeermus
100 ml Himbeermus
100 ml Erdbeermus
620 g Frischkäse
185 g Zucker
210 g Créme fraiche
640 ml Schlagsahne

Zubereitung:
Für den Keksboden die Butter mit dem Honig in einem Topf schmelzen. Die zerstoßenen Kekse und den Zimt hinzufügen und mischen, bis alles zusammengefügt ist. Einen Tortenring gut einfetten und auf eine Tortenplatte stellen. Nun die Keksmischung auf dem Boden verteilen und in den Kühlschrank stellen. Das Beerenmus kann man entweder fertig kaufen oder selbst herstellen. Ich habe dazu die Beeren gewaschen und geputzt, etwas klein geschnitten und püriert. Jedes Mus habe ich dann durch ein Haarsieb gedrückt. Da die drei Mus Sorten gesondert mit Agartine aufgekocht werden, habe ich sie direkt in kleine Töpfe gedrückt. Nach dem Aufkochen zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Nun den Frischkäse mit dem Zucker zu einer glatten Masse verrühren und Créme fraiche hinzugeben. Die Creme soweit schlagen, bis sie einen weichen Zipfel bildet. Die Frischkäsemischung in drei gleiche Teile teilen. Die auf Raumtemperatur abgekühlten Beerenmuse mit einem Schneebesen jeweils mit einem Drittel der Käsemischung verrühren. Von nun an zügig arbeiten, bevor die Agartine fest wird. Die geschlagene Sahne ebenfalls in drei gleiche Teile teilen und jeweils sanft unter die Crememischung heben, bis alles zusammengefügt ist. Beginnend mit dem Erdbeermus, gefolt vom Himbeermus und schließlich dem Blaubeermus den Tortenring vorsichtig befüllen. Die Torte für mindestens vier Stunden kühlen. Bei mir hat man leider keinen großen Unterschied zwischen Erdbeer und Himbeer gesehen.

Die Beeren – Käse Torte kann bis zu drei Tage vor Gebrauch hergestellt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Dessertringe / den Tortenring erst kurz vorm Servieren entfernen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und probieren!

süße Grüße,
Nadine

Aus Boutique Baking von Peggy Porschen

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3 Kommentare

  • Antworten
    kleinundzuckersuess
    27. Juni 2013 at 16:03

    Hört sich total lecker an! Ich schlecihe ja auch immer noch um dieses Buch herum, konnte mich aber irgendwie nicht zu einem Kauf entscheiden, weil ich den Eindruck hatte, dass viel Buttercreme verwendet wird. Davon bin ich leider gar kein Fan… Aber diese Torte sieht wunderbar aus!!

    Liebe Grüße
    Barbara

    • Antworten
      SweetPie
      27. Juni 2013 at 16:38

      Hallo Barbara,
      ja das stimmt, es wird viel Buttercreme verwendet. Aber es sind tolle Variationen dabei – Zitronen Buttercreme, Erdbeer Buttercreme etc. – dafür lohnt es sich sicherlich. Aber wenn du kein Fan von Buttercreme im Allgemeinen bist, ist das natürlich schade. Wobei: Die Buttercreme wird meist mit Frischkäse und Butter gemacht (Frosting) anstatt Vanillepudding. Bald stelle ich euch einen weiteren Kuchen aus dem Buch vor, dort wird die Beeren Buttercreme verwendet 🙂

      liebste Grüße,
      Nadine

  • Antworten
    kleinundzuckersuess
    29. Juni 2013 at 0:15

    Ja ich mag es nicht, wenn die Creme so nach Butter schmeckt -darf also nicht nur aus Butter und Zucker bestehen. Wenn viel Pudding oder Frischkäse drin ist, mag ichs auch manchmal -kommt aber immer druaf an.. Ich bin gespannt auf das nächste Rezept! 🙂

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